Grand Canyon
Halbwegs früh aufgestanden und mit einem Kaffee bewaffnet auf den Pickup Service gewartet: heute steht der Grand Canyon an. Diesmal klappt es und wir sind auf dem Weg zu unserer Airbase (allerdings erst, nachdem wir zweimal das Transportmittel wechseln – reichlich umständlich das Ganze). Dort angekommen werden wir erstmal

gewogen und mit 4 Spaniern (die einen spanischen Piloten verlangen; Kommentar von unserem Piloten Kevin „I do not think that is ever going to happen“ – zeugt von der großen Begeisterung der weißen Amis bzgl. der Hispanics) in eine Gruppe gesteckt. Haben Glück, sitzen direkt vorne neben dem Piloten, freie Sicht aus dem Helikopter. Unser Pilot greift erst einmal die Bedienungsanleitung aus der Tasche, nach dem guten Pilots for Dummies bzw. in 5 Tagen zum Piloten und geht der Reihe nach die verschiedenen Knöpfe durch. Man hat uns gesagt, das wäre amerikanische Genauigkeit. Na dann wollen wir mal. An den unruhigen Flug hat man sich recht schnell gewöhnt, auf geht’s über den Hoover Dam (sieht mini aus aus 1000 Fuß Flughöhe) Richtung Grand Canyon. Und das ist wirklich traumhaft. Einzigartiges Erlebnis, einfach gigantisch. Kurzer Champagner-Lunch Stop mittendrin, jede Menge Fotos gemacht und die herrliche Aussicht genossen. An diesem Tag war es angenehm, dass es recht kalt war (etwa 25 Grad). Nochmal über den von den Indianern betriebenen Skywalk gelacht – auch der sah mini aus beim Drüberfliegen.
Dann geht’s zurück zur Airbase, über Steppe, in die bereits Straßen gepflastert wurden, um eine zweite Casinostadt zu bauen – bevor man feststellte, dass es kein Wasser vom Hoover Dam geben würde und das ganze Projekt fallen ließ. Stattdessen gibt’s ein paar Meilen weiter westlich ein Retirement Home so groß wie ein kleines Dorf. Auch die bekommen kein Wasser aus dem nahegelegenen Hoover Dam,
stattdessen lassen die sich das mit LKWs rankarren. Unbelievable. An der Airbase angekommen, entdeckt, dass eine Spanierin den Flug nicht wirklich gut vertragen hat. Und im Bus auf dem Weg zurück braucht ihre Freundin eine kleine weiße Tüte. Uns geht’s gut, wir haben Hunger...
Zurück in Vegas lassen wir uns im Luxor absetzen und führen die Tour durch die Hotels weiter. Luxor, MGM Grand (Mittagessen bei McDonalds), vorbei am Bellagio und dort die Wasserspiele des Brunnens (naja, kleiner See wäre zutreffender) begutachtet. Durch die Shopping Mall im Ceasars Palace und vorbei an einem der Bauprojekte (City Center?) – 6 Türme, 5000 Hotelbetten, 40 Restaurants und Condos für 500.000 – 2 Mio. US $. Erinnert alles ein bisschen an Dubai – abgesehen vom Alkohol. Zurück im Hotel gönnt sich Anke eine schmerzhafte, aber gute Massage, während Micha noch kurz den Pool genießt und dann versucht, ein Bier zum Basketballspiel zu bekommen. Dinner in einem Italiener im Shoppingcenter und – für Micha – eine Lernstunde Craps im Mirage. Nein, nichts gesetzt und nichts gewonnen.
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